Deutsch

FAKTEN – DIE ASERBAIDSCHANISCHEN KRIEGSGEFANGENEN WERDEN VON DEN ARMENIERN ALS SKLAVE MISSBRAUCHT

12.01.2015 | 15:45

hhhh

Die internationale elektronische Zeitschrift KarabaghInfo.com teilt Ihnen einen Artikel mit den Fakten über die gefangenen, geiselgenommenen oder vermissten Aserbaidschaner mit. Auf der Seite der Staatskommission für die gefangenen, geiselgenommenen oder vermissten Staatsbürger ist geschrieben:

„Nach der Information für 1.November 2014 ist die Zahl der Gefangenen, Geiseln oder vermissten Personen 4016. Davon sind 3256 Personen Militärleute und 758 Zivilpersonen. Was 2 Personen trifft, ist es nicht bekannt, ob sie Militär oder Zivil sind“.

 

 

Die aserbaidschanischen Gefangenen vom 1993 bis heute und ihr Schicksal.

 
Am Anfang des Krieges um Bergkarabach hielten die Armenier nach unseren Untersuchungen die aserbaidschanischen Gefangenen in den Gefängnissen in Schuscha oder Khankendi. Dann wählten sie einige geheime Orte, um die Tatsachen vom Roten Kreuz und anderen internationalen Organisationen zu verstecken. Ein davon ist ein versteckter Lager in einem Gebäude, das beim Erdbeben im Bezirk Spitak (Armenien) zerstört war, Anschrift: Quartal Nr.306. Der zweite ist der Keller von der Bank des Bezirkes Äsgäran (Karabach), dazu können wir auch die Goldlagerstätte im Bezirk Kälbädschär, Militärstützpunkte in Leninakan und Gümrü hinzufügen.

 

 

jhgj

Es wurde bekannt, dass die Gefangenen in den eroberten Bezirken zuerst als Arbeiter missbraucht wurden. Es wird auch berichtet, dass einige Gefangenen und Geiseln bei der Zerstörung der Begräbnisse von den Aserbaidschanern als Protest den Selbstmord verübten.

 

 

Mit einem Projekt der Heinrich Böll Stiftung machten einige Experten, die sich in 18-31 Oktober 1998 mit dem Schicksal der beim Karabach-Krieg gefangengenommenen und vermissten Personeninteressierten, einen Bericht und hiermit stellen wir Ihnen einige Nuancen zur Verfügung:

 
Der Gefangene MämmädäliGasimov unter Nr.65 wurde in 16 Juni 1994 „als ob auf der Flucht erschossen“. In der Wirklichkeit wurde er exekutiert, weil er sich von der Zerstörung der Begräbnisse von den Aserbaidschanern weigerte. (Rasul RamasanovNematoghlu, war der Gefangene in Jahren 1993-1995 in Schuscha, Khankendi und Khodschavend , schrieb in seiner Erklärung Nr. 474/DK dem Staatskomitee: „ Während meiner Aufenthalt als gefangene in Schuscha war ich der Zeuge davon, dass dort im aserbaidschanischen Friedhof die Grabsteine, uralte Grabe, Edelsteinen (wie Marmor) weggenommen werden. Außerdem sah ich mit meinen eigenen Augen, wie die alte Moschee zerbrochen wurde. Diese Stoffe wurden mit den Wagen, die die Jerewan Nummer hatten, direkt nach Armenien gebracht. Daneben sah ich auch die Zerstörung der Gebäuden im Bezirk Aghdam.“)

 
Der Gefangene ElkhanAhmedov sagte die Arbeiten in Karabakh ab und wurde im januar 1994 zum Polizeiamt in der Stadt Jerewan geführt und dort auch „auf der Flucht erschossen“. Aber die Wirklichkeit ist es, im Zentrum von Jerewan würde auch der dümmste Mensch über die Flucht von dem Polizeiamt nicht denken. Die Realität: Elkhan weigerte sich in Karabakh als Sklave-Arbeiter zu arbeiten und wurde sofort erschossen. (MämmädovVälhäd Adil oghlu, der Gefangene in 1993-1996, bestätigt die Zwangsarbeit der Gefangenen bei der Zerstörung der aserbaidschanischen historischen Denkmäler in seiner Erklärung von 30.06.2003 unter Nr. 474/DK. Er berichtet, dass der Boden in der Moschee von Schuscha weggenommen, Denkmal von Bülbül (der klassische Musiker und Sänger Aserbaidschans – Übers.) erschossen und im Hof des Museums geworfen, die Marmorsteinen um der Statue von M.P.Wagif (der Dichter vom 18. Jh. – Übers.) auch weggeworfen und die muslimischen Friedhöfe zerstört wurde.)

 
Aser, 15 Jahre alt, in 1994 kaufte eine Frau ihn von den armenischen Offizieren mit Geld in Khankendi und er war gezwungen, in ihrem Haus als Diener zu arbeiten.

 
Rahimov Rahim, ein Gefangene aus Aserbaidschan, konnte in 1993 mit einem zurückgegebenen geiselgenommenen Soldaten einen versteckten Brief nach Hause schicken. Die armenische Seite behauptet, dass es solch ein Mensch gar nicht gibt, aber diese Person bleibt bis heute in der Gefangenschaft und arbeitet als Sklave in den schwierigsten Arbeiten. (Die internationale Gruppe für die Freiheit der Gefangenen und Geiseln, für die Suche der vermissten Personen, die von den Rechtsanwälten aus Deutschland, Russland und Georgien besteht, und ICRC bestätigen den Fakt, dass einige von diesen Personen wirklich Gefangengenommen und die Information über ihr weiteres Schicksal versteckt war.)

 
Ossmanov Nadir – obwohl er am 16. Juni 1992 von Internationales Komitee vom Roten Kreuz als Geisel angemeldet war, verneint die armenische Seite auch diesen Fakt. Es gibt die Wahrscheinlichkeit, dass auch diese Person als Sklave zur Arbeit gezwungen ist. (Diese Handlung der armenischen Seite ist dafür berechnet, ihren Umgang mit den im Krieg gefangenen Militärpersonen und als Geisel genommenen Zivilpersonen zu verstecken. Weil wie auch in den offiziellen Zahlen steht, viele Gefangenen und Geiseln in Armenien grausam gefoltert werden, unmenschlich umgegangen und ermordet werden. Die Innenorgane von einigen Personen wurden entfernt und ins Ausland verkauft, in vielen Fällen wurden diese Personen für medizinische Experimente missbraucht.

 
SäfärBabayev, Nr.30, wollte in Karabach nicht als Sklave arbeiten und wurde ermordet, sein Leichnam ist in 1992 seiner Familie „zurückgegeben“.

 

 

gggg
Der Organisator und Teilnehmer im Khodschali-Genozid ManvelGrigoryan sagt in seiner Erklärung der Seite panorama.am: „Nach dem Krieg in Karabakh kam ich mit hunderten aserbaidschanischen Geiseln zurück, einer von denen war ein 15 jähriger Teenager, er blieb in meinem Haus 2 Jahre in Karabakh und 2 Jahre in Armenien und ich nannte ihn „Simon“.

 

 

Der ehemalige Gefangene BudaqAlischanov Ali oghlu, 61 Jahre alt, war der Augenzeuge, wie 5 Aserbaidschaner im Dorf Drmbon (Bergkarabakh) als Sklave in den schweren Arbeiten missbraucht und ermordet wurden.

 

 

Jetzt kommen wir an die Hauptsache.
Vor kurzer Zeit suchte ich in google.az etwas über die Geiseln und zufällig las ich solche Nachricht in „azinform.az“: „Die Staatsbürger von einem Nachbarland besuchten die Bergwerke in der Nähe des Dorfes Zod im eroberten aserbaidschanischen Ort, im Bezirk Kälbädschär. Sie sahen viele hungrige bemitleidenswerte Bergwerkarbeiter. Sie arbeiteten im mit Eisendrahten umgegebenen Platz, als die Besucher sich für die Persönlichkeit dieser Leute interessierten, waren sie sehr überrascht. Der armenische Reiseführer sagte, dass diese Leute sind aserbaidschanische Gefangenen.“

 
Auch die Armenier, die nach Georgien als Tourist reisten, bestätigten diese Wörter und berichteten, dass es in Armenien und Karabakh viele aserbaidschanischen Gefangenen gibt. Aber sie hatten Angst davon, das konkrete Lager dieser Personen zu nennen. Nach ihren Worten, viele Menschen werden heutzutage im Dorf Zod, in den Goldlagerstätten Aghduzdagh und Tutchun im Bezirk Kälbädschär als Sklave zur Arbeit gezwungen. Mehrere Gefangene sind in Kälbädschär. Nach den Worten des Besuchers hätte der Reiseführer gesagt, dass in Jerewan, Leninakan, Gümrü die Zahl der aserbaidschanischen Geiseln und Gefangenen nicht wenig sei. Sie würden in den Schwerarbeiten missbraucht. „Leider, man erlaubte nicht zu fotografieren. Sonst hätten wir alles fotografiert und der ganzen Welt veröffentlicht.“

 

 

jhhj

In der Nähe des Dorfes Zod gibt es nur einen Goldlagerstatt, wo die Armenier Gold fördern, und es liegt im Gebirgspass Zod, auf dem aserbaidschanischen Tal. Die geografische Koordinate ist so: 40° 14′ 13.94”N, 45°58’3.85”E. das ist nur 9 km entfernt von der Frontlinie Hinaldagh. Jener Goldlagerstatt ist gerade am Weg, der das Armenien mit Karabakh verbindet.

 
Wir führen eine Forschung darüber. Im zweiten Teil dieses Artikels werden wir noch detaillierten Informationen geben. Am Ende möchten wir mitteilen, dass Die Konvention Genf vom Jahre 1949 „über den Schutz der Kriegsopfern“ sehr grob gestört worden ist. Der Gefangene ist die Person, die kämpft, aber die Zivilpersonen, die gar keine Soldaten sind, heißen „Geiseln“. Nach der Konvention ist es verboten, während des Krieges und Konfliktes die Zivilpersonen Geisel nehmen und sie müssen sofort zurückgegeben werden.

 

 

Der Artikel ist vorbereitet aufgrund der Berichte von „Staatskomitee für die gefangenen, geiselgenommenen und vermissten Staatsbürger“, Svetlana Gannuschkina, Bernhard Clasen, PaataZacharaschwili“ОтчетопоездкевзонуКарабахскогоконфликта18 – 31 октября 1998 года”(„Bericht über die Reise in die Konfliktzone Karabakh vom 18-31 Oktober 1998“) und von Internationalem Komitee des Roten Kreuz und internationalen Organisationen.

 

 

 

 

ZaurAliyev
Ph.d in den politologischen Wissenschaften

“KarabakhİNFO.com”

 

 

12.01.2015 15:45

Kommentar schreiben:

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*