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OSZE kann dieses Problem nicht gerecht lösen

30.01.2015 | 11:48

eli

„Wenn es um die Frage über unsere Geisel geht, bleiben die internationalen Organisationen teilnahmslos, im besten Fall sie entschuldigen sich, und wozu braucht man solche Organisationen?”

 

 

 

 

Das unfreundliche Verhalten der internationalen Gemeinschaft zur Eroberung von Karabach bleibt auch unverändert beim Verhalten zu den Aserbaidschanern Dilgam Asgerov und Schahbas Guliyev, die in Armenien als Geisel in der Gefangenschaft bleiben. Für ihre Befreiung wendete sich die aserbaidschanische Regierung offiziell an 7 internationalen Organisationen, sowie auch an den Obersekretär von UNO, an EU, Europäischen Rat und OSZE, an den Präsidenten vom Roten Kreuz, an den Hohen Kommissar der Vereinten Nationen für Flüchtlinge (UNHCR), an die Leiter der verschiedenen Menschenrechtskommissionen. Aber keine von diesen Organisationen legte eine Erklärung ab oder reagierte zu diesem Problem. Ali Hassanov, der Vertreter vom Oberminister und der Vorsitzende des Staatlichen Komitees für die Probleme der Flüchtlinge und Zwangsverschleppten, berichtete den Massenmedien, dass wenn die internationalen Organisationen zur Frage unserer Geisel teilnahmslos bleiben, im besten Fall nur um die Entschuldigung bieten, dann wer braucht solche Organisationen?

 

 

Nach seinen Worten haben alle internationalen Organisationen eigene Pflichte und sie müssen sie ausüben: „Leider, sie üben diese Pflichte nicht aus, oder können nicht. Die meisten internationalen Organisationen sind von einigen Staaten gegründet, um ihre eigenen Probleme in Ruhe zu lösen. Dilgam Asgerov und Schahbas Guliyev sind die Menschen, die ihre Heimat, ihr Volk sehr lieben. Sie wollten einfach trotz der Todesgefahr ihr Haus, ihr Heim, ihr Dorf und die Gräber von den Vätern besuchen. Wir zeigten die Wahrheit der ganzen Welt. Aber die Armenier lassen immer noch ihre faschistische Handlungen nicht weg, sie setzen die grobe Störung aller internationalen Rechtsnormen fort.“

 
„Wo ist ihre Gerechtigkeit, internationale Rechtsnormen? …

 
“ Das unmenschliche Verhalten der Armenier gegen die Geiseln und das Schweigen der internationalen Organisationen ist von der aserbaidschanischen Gesellschaft verurteilt.

 

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Der Vorsitzende von der öffentlichen Gemeinschaft für die Propaganda der Genozid-Wahrheiten Ceyhun Äläkbärov machte in seiner Erklärung dem „KarabakhINFO.com“ scharfe Vorwürfe wegen des „Gerichtsprozesses“, den die Armenier gegen Dilgam Asgerov und Schahbas Guliyev erhebten: „Die Nichtregierungsorganisationen Aserbaidschans, auch unsere Diaspora müssen diese Frage an die gesellschafts-politische Tagesordnung der Welt erhöhen. Wir müssen dem Schicksal unserer Landsleute nicht gleichgültig bleiben. Die internationalen Organisationen müssen auch gegen die illegalen Handlungen ihre Stellungnahme abgeben. Besonders der Hohe Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte und Minsk-Gruppe der OSZE müssen widerreden.

 
C. Äläkbärov sagte, dass die Haltung der internationalen Organisationen zu diesem Problem ungenügend ist und die aserbaidschanische Gesellschaft damit unzufrieden ist. „Es ist Niedertracht, dass manche Organisationen immer über Menschenrechte reden und damit Aserbaidschan unterdrücken wollen, aber in diesem Problem sind sie schweigsam und zeigen die Loyalität. Unsere Landleute wollten nur ihre Heim, ihr Haus besuchen und siewurden von den bewaffneten Armeniern als Geisel genommen, dann wird es ein ganz absurdes grundloses „Gericht-Show“ gemacht und diese internationalen Organisationen schauen einfach zu. Und dann in der ersten Möglichkeit reden sie über die Menschenrechte. Haben Dilgam Asgerov und Schahbas Guliyev keine Rechte? Und wo sind ihre Gerechtigkeit, internationale Rechtsnormen? Das alles zeigen noch einmal, dass die manchen internationalen Organisationen gegen Aserbaidschan eigennützig die Politik mit zwei Standarten zeigen. Und das schädigt sie selbst, sie werden zur respektlosen Struktur. Deshalb findet sie die Aserbaidschanische Gesellschaft nicht seriös.“

 
Der Vorsitzende sagte auch, dass Dilgam Asgerov und Schahbas Guliyev keine Grenze verletzten. „Sie haben in ihrer historischen Heimat die Gräben der Verwandten gepilgert. „Gerichtsprozess“ hat keinen rechtlichen Grund. Das ist ein erdachter Prozess. Ich biete alle internationalen Organisationen dieses Problem im Rahmen der internationalen Rechtsnormen und Rechtsprinzipien zu beobachten und mit der Gerechtigkeit zu tätigen.“

 
„Die internationalen Organisationen sehen die Ungerechtigkeit nicht, dabei verlieren sie ihr Ansehen“

 

 

Ramiz AliyevAuch der Politologe Ramiz Aliyev erzählte in unserem Gespräch, dass einige internationale Organisationen alles Gute und Richtige über unser Land verneinen. Sie treffen die Entscheidungen, die zur Interesse der zu unserem Land Feindlichkeit und Hinterlist zeigenden Länder dienen: „Heutzutage leiden unsere Staatsbürger durch die armenische Gefangenschaft. Im Sommer des letzten Jahres haben unsere drei Landleute nach ihrer Heimat gereist, um die Gräber der Verwandten zu besuchen und eigenes Haus zu sehen. Dort wurden sie von den armenischen terroristischen Militärtruppen verhaftet. Ein Geisel wurde ermordet, die anderen 2 leiden unmenschliche Qualen. Aber dieses Gebiet ist geschichtlich ein Teil von Aserbaidschan – Bezirk Kälbädschär, es ist auch von den internationalen Organisationen und von den Staaten der Welt als aserbaidschanisches Gebiet anerkannt und bestätigt. Mit dem erdachten und die Weltordnungen beschimpfenden Art, gesetzlos, ohne Rechtsnormen, grundlos hat man ein deutliches Beispiel gezeigt, wie man die internationalen Organisationen und weltliches Recht und Gesetz nicht anerkennen kann.”

 
R.Aliyev meint, dass die internationalen Organisationen, die solche Fälle ausser Acht verlassen, allen Respekt verlieren: “Man muss gegen gleichgültige Politik dieser Organisationen Einspruch erheben, bei ihren Vertretungen in Baku Vorwürfe machen, weil sie nicht in der richtigen Seite sind. Man muss auch sich dafür besorgen, dass auch die Hauptvertetungen über diese Vorwürfe informiert werden. Nach meiner Meinung müssen ausser dem Staat, auch die politischen Parteien, nichtstaatliche Organisationen und bekannte Medien solche Schritte unternehmen. Natürlich dabei müssen die Regierung und Opposition ihre Solidarität zeigen! Auch die Opposition muss diese Initiative unterstützen, wenn sie wirklich aserbaidschanisches Volk liebt.”

 
“Dieses sogenanntes “Gericht” war ein moralischer Terror gegen Dilgam Asgerov und Schahbas Guliyev“

 

 

Mutellim Rehimli

Der Stellverteter vom Vorsitzende der Partei “Gerechtigkeit” Mütällim Rähimli erklärte zu unserer elektronischen Zeitschrift, dass die internationalen Organisationen, besonders UNO, die Versöhnung bei der Konfliktlösung von Berg-Karabach vermittelnde OSZE bei diesem Problem subjektiv sind: “Fakt ist es, das Gebiet von Aserbaidschan okkupiert ist. Man kann hier über die Vermittlerschaft und langfristige Streben reden. Man muss von der Besatzungsmacht erfordern, dass sie die eroberten Gebiete verlässt und die Entschädigung zählt. Aber leider das geschieht nicht. Die Vermittler, sowie auch internationale Organisationen sind armenierfreundlich. Fast alle internationale Organisationen, große Staaten haben reagiert, wenn die aserbaidschanische Armee den in unserem Landsgebiet militärische Trainingen machende helikopter erschossen hatte. Aber niemand hat diesen Fakt analysiert: wieso die Helikopter des Feindeslandes fliegen in unserem Gebiet. Alle haben Aserbaidschan scharf verurteilt. Also, die Armenier ermorden und verhaften die Aserbadschaner, die ihr Heim besuchen, und niemand reagiert. Doch Kälbädschär ist aserbaidschanisches Gebiet. Man stellt den Armeniern keine Frage, warum im Gebiet des Aserbaidschans wird den aserbaidschanischen Bürgern Gewalt angewandt, warum werden sie terroristisch behandelt? Davon begeistert machte die armenische Seite einen propagandistischen “Gerichtsprozess”.

 
Nach seinen Worten war dieses Gericht ein moralisches Terror gegen diese Leute: “Natürlich, internationale Organisationen, die der Realität solche ungerechtige Schultern zeigen, sowie auch OSZE können dieses Problem nicht gerechtig lösen. Deshalb muss Aserbaidschan seine Gebiete sich selbst, wenn es nötig ist, auch mit dem Krieg befreien. Das diktiert uns auch das Verhalten der internationalen Organisationen.”

 
Am Ende möchte ich hinzufügen, dass die Lösung der Probleme von Geiseln den internationalen Organisationen als Globalproblem scheint. “Die Nutzungs- und Glaubenszeit” dieser Organisationen war noch bei ihrem ungerechtigen Verhalten zur Konfliktlösung von erobertem Karabach zu Ende. Man kann von denen keine Loyalität warten, das wäre nicht klug. Ich bin damit verstanden, dass wir zu ihrer Ungerechtigkeit oder Transparenz sehr tolerant sind. Aber die größte Tolerenz zeigen wir nicht denen, sondern der Menschheit. Vergessen wir nicht, wenn die Organisationen, die das Motto der Menschenrechte schreien, in solchen Fällen schweigen, dann ist es kein Motto, sondern ein Instrument.

 

 

 

 

 

Fuad Huseynsadeh
“KarabakhİNFO.com”

 

 

30.01.2015 11:48

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