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Brief von Gribojedov an den Zar über die Armenier-INTERESSANT

30.01.2013 | 16:34

1358249981_sBrief über die Umsiedlung der Armenier aus Persien (Iran) in unsere Provinzen- A.S. Gribojedov

Ihre Hoheit brauchen durch mich noch zuverlässigere Information über die Verfahren, die bei der Umsiedlung der Armenier aus Persien verwendet wurden, und über ihre Platzierung in unseren Provinzen zu bekommen. Das ist die Wahrheit, die mir zu diesem Thema bekannt ist: Oberst Lasarev hat sich für Hauptfördende dieser Migration gehalten. Darüber hat er sich wie es uns bekannt ist, ziemlich deutlich aber ohne Grund ausgedrückt. Weil die Armenier über ihn keine Ahnung hatten. Sie gingen immer nur mit dem Vertrauen Russlands und mit dem Wunsch unter seinen Gesetzen vor.

Die Abhandlung gab ihnen dafür vollständig Recht. Beim Zuzug waren Knjas (Fürst) Argutinski, Gamasov aktive Vermittler. Die anderen Offiziere gingen schon unter ihrem Einfluss vor. Oberst Lasarev aber dachte nur über das Ausdenken der unpassenden Proklamationen, über die Gestaltung der freiwilligen armenischen Truppen nach. Miit gutem Absicht, aber ohne zu denken, sogar überlegte sich selbst Karabach und die anderen Provinzen, die unter seiner Leitung waren, in den Rahmen seiner Absichte einzuschließen, weil da schon lange Gegründeten keine besondere Autorität gegeben werden könnte. Knjas Argutinski hat ihm einige Male über seine Handlung, seine Arroganz, Leichtsinnigkeit und Nutzlosigkeit gesprochen. Alle anderen Tätigkeiten von Oberst Lasarev waren auch so und es lohnt sich nicht über sie ausführlich zu sprechen. Nur ist es notwendig hinzuzufügen, dass er eine sinnlose Person ist, aber nicht pervers, ist nicht fähig sich das Staatsgeld insgeheim zu eignen und absichtlich zu beschädigen. Bei der Geldverteilung zu den Kommenden aus Urmia gab es viel Durcheinander, aber keinen Missbrauch: zu den Armen wenig Geld, zu den Reichen viel.

Das passierte, weil unsere Nachbarn dieselbe Provinz eilig verlassen haben. Beeilend, ohne zu untersuchen haben sie gehandelt und deswegen hat das Geld wenig geholfen, weil es schlecht verteilt wurde. Das ist nämlich das einzige Ereignis, das mir bekannt ist. Beim Zuzug war es so. Aber bei der Besiedelung war alles sinnlos, nutzlos und unverzeihlich. Man hat einen Ausschuss gegründet, um sie zu verwaltigen, aber er wusste von nichts Bescheid, und er ist würdig einen besonderen Vorwurf, weil er von Ihrer Hoheit eine genaue und ausführliche Anweisung bekommen hatte, in diesem Fall wie zu handeln: 1) Die meisten Armenier wurden auf dem Lande der muslimischen Grundherrn besiedelt. Das könnte man im Sommer machen. Der größte Teil der Grundherrn und Muslimen waren in den Umzuglagern und es gab wenige Kontaktfälle mit den fremden Einwanderern der anderen Religion. 2) Holz wurde nicht gelagert und für die feste Platzierung der Umsiedlungen wurden keine anderen Orte abgetrennt. All dies sind in der Zeit verloren gegangen. Für dieses Jahr ist es spät die Fehler zu verbessern. Die Einwanderer selbst sind in der Begrenztheit und sie drängen die Muslimen und die haben triftige Unzufriedenheiten. Es ist Ihrer Hoheit bekannt, dass im Allgemeinen alle Bewohner hier als Einwanderer betrachtet werden müssen und sie sind im ganz armen Zustand. 3) Die staatlichen Geldunterstützungen wurden völlig abwegig verteilt: Ohne präzise Information über  die Zahl der Menschen, die es bedürfen, und wer wie viel braucht, wie die Bettler jedem einen oder zwei Rubel gegeben wurde. Einmalig 25 Rubel ist zehnmal ergiebiger als teilweise in den verschiedenen Zeiten zu geben. Kein Maßnahme wurde ergriffen, wie zum Bespiel, für die Haltung der ganzen Gesellschaft, sowie für die Bepflanzung Getreide kaufen und andere. Mit dem Zeigen der unwürdigen Handlungen des Umsiedlungskomitees Ihrer Hoheit, aus Grunden der Berechtigkeit soll ich anmerken, wenn sogar die fähigen Leute, die es jetzt nicht gibt, da gesessen hätten, würden sie auch große Schwierigkeiten haben. Im Provinzamt gibt es keine oberflächliche Liste sogar der Gründe und der Dörfer, die auf der anderen Seite von Aras liegen. In den Bezirken auf dieser Seite von Aras ist die Anzahl der Bewohner nicht exakt. Über die Herrenhäuser soll man nichts sagen: niemand weiss, wem sie gehören.

So konnte der Ausschuss von niergendwo keine nützliche Information bekommen, die verwendet werden sollten. Der hierige Provinzchef sagt, dass er wolle die neu gekommenen Armenier auf die andere Seite vom Aras übertragen, aber sie haben Ihre Hoheit um die Erlaubnis gebeten, da zu bleiben, wo sie zuerst besiedelt worden waren und dafür haben sie Ihre Zustimmung bekommen. Jedoch verliert Oberstleutnant Knjas Argutinski seine Hoffnung nicht, dass es möglich sein wird, dieselbe Maßnahme ergriffen zu werden. Dieser Beamte ist würdig des Vertrauens der Verwaltung, weil er sich benehmen kann und zuverlässig ist. 30 tausend Rubel Silber und zweitausend reines Gold wurde für die neu gezogenen als Hilfe zugewiesen, schon ziemlich anspruchsvoll wird es genutzt werden. Falls Ihre Hoheit sich entschieden hätte, in kurzer Zeit für dieses Fach noch zweimal so viel zuzuweisen, würden sie den Wohlstand der Gekommenen ganz stabilisieren. Nur bitte akzeptieren Sie, sich die Zahl derjenigen, die Hilfe verlangen, zu überlegen, weil sie alle zu einer Zeit zum Schatzamt Steuer geben werden. Vergleichen Sie diesen Steuerpreis solcher Zahl Menschen mit denen, die in Russland leben. Die ganze Summe, die Ihre Hoheit für diese Aufgabe ausgibt, im Vergleich mit ihrem Gewinn, würde nicht nur mäßig, sonder auch winzig angesehen. Ich weiß es nicht, ob diese Aufgabe in diesem Gesichtsauspunkt vorgestellt wurde, und ob es Ihnen gefallen wird. Eine der wichtigeren Quelle für die Hilfe kann das Rindvieh des Statthalers sein, die keine Ausgabe vom Schatz fordert, und ist zurzeit bis 30 tausend. Sie wurden den Bewohnern als Steuerpflicht von dem Statthalter verteilt. Als ein Eigentümer kriegte er im Gegenzug von denen Butter, Wolle, Welpen und so weiter. Ich habe von vielen von der Existenz desselben Viehs gehört und von den Provinz Vorstandsmitgliedern Petrikov und Mendoks genau gehört. Die Fortsetzung der Wirtschaft desselben Statthalters ist nicht nutzbar für den Schatz und in unserer Verwaltungstechnik ist es unmöglich. Und als Essen zu den Soldaten zu verteilen ist eindeutig verschwendung; aber die Verteilung dieses Viehes den Umgezogenen würde ihre Wirtschaft sichtbar erhöhen und verbessern. Wie viel habe ich vom Außen versucht, sogar meinen Übersetzer, der dazu unglaublich begabt ist, dazu gezwungen, die Menschen die in den Dörfern, die wir vorbeigegangen sind, in Etschmiedsin zu fragen, und erfahren, ob es bei der Verteilung des Geldes irgendwelche Missbräuche gab, niemand hat sich darüber beschwert und in der Wirklichkeit passierte es nicht. Der Übersetzer des Provinzchefs Mirsa Tatus ist ein bekannter Betrüger, aber man hat ihm darüber nichts aufgegeben. Sowie sein Bruder der Chef des Bezirks Sürmeli ist von allen bekannter Schlingel. Jetzt erinnere ich seinen Namen zufällig, aber beim Zuzug hat er sich in nichts eingeschlossen. Von den Bemühungen der Leitenden der Besiedelung, vor allem von Knjas Argutinski muss viel erwartet werden;er wird wahrscheinlich nicht mehr auf das Niveau seines Vorgängers, Major Vladimirovs Fehler fallen. Mit ihm haben wir uns viel darüber überlegt, wie die Muslimen zu überzeugen, damit sie in diese gegenwärtige Schwierigkeiten einwilligen und sie überzeugen, dass es nicht langfristig sei und wir sollen die Angst von ihnen (von den Muslimen ) wegmachen, dass die Armenier die Gründe, die sie das erste Mal bekommen haben, für ewig besetzen. Darüber habe ich dem Plozeimeister, den Vorstandsmitgliedern und hier bei mir gewesenen Khanen Bescheid gegeben. Wenn Ihre Hoheit angewiesen hätten, zur Tiflis Staatsexpedition, hierhin einige Beamter zu schicken, würden Sie eine echte Großzügigkeit machen. Hier gibt es niemanden mit wem man arbeiten kann, sogar keine Schreiber, ebenso Übersetzer. Ich denke, man könnte dafür von der armenischen Schule aus Tiflis einige Schüler auswählen. Wiederum kehren zurück zu den Umsiedler, denke ich, dass sie viel nutzbarer sind als unsere Armenier in Georgien, die Kaufsleute, die überhaupt zum Staatsschatz kein Nutzen geben. Aber die Meisten von aus Persien (dem Iran) gezogenen sind Künstler und Bauern.

Im Jahre 1828.

 

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30.01.2013 16:34

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