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Der aserbaidschanische Abgeordnete ist bei der Verwaltung von PACE in Berufung gegangen

29.08.2013 | 11:10

1377760147_elxan-sLaut dem Bericht von der internationalen Zeitschrift KarabakhINFO.com unter Berufung auf APA wird der Resolutionsentwurf  über das Reservoir Sarsang, das von Armenien besetzt ist, am 2. September im Präsidium des Europäischen Rates durch die Unterzeichnung von 45 Abgeordneten aus 18 europäischen Ländern berücksichtigt werden. In Bezug darauf hat der Präsident von HVBGEA, Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europäischen Rates (PACE) ElkhanSüleimanov an den Präsidenten von PACE Jean Claude Mignon, den Generalsekretär von PACE WoyciechSawicki und an die Mitglieder des Büros von PACE einen Brief adressiert.

Im Brief wird gesagt: „Hilfsverband für die Entwicklung der Bürgergesellschaft in Aserbaidschan hat die Umsetzung des Projekts begonnen, das zur Verhinderung einer möglichen humanitären Katastrophe im Reservoir- Sarsang gerichtet ist.

 

Das Reservoir Sarsang wurde im Jahre 1976 über dem Fluss Tartar auf einer Höhe von 726 Meter gebaut. Es hat 25 Meter hohen Damm und  eine Kapazität von 560 Millionen Kubikmeter Wasser. Vor der militärischen Aggression und Besetzung von Armenien wurden die Pflanzungsgebiete der sieben Regionen, die in den Ebenenteilen von Aserbaidschan liegen, durch die Kanäle von dem Wasserreservoir Sarsang bewässert.

 

Seit 1992 bleibt das Wasserreservoir Sarsang unter der Besetzung von Armenien und infolgedessen sind diese Front-Line-Regionen von den Zugangsmöglichkeiten zum Wasserreservoir Sarsang beraubt worden. Die technischen Geräte und Ausrüstungen des WasserreservoirsSarsang wurden während der Besetzung seit über 20 Jahren mit der Vernachlässigung konfrontiert, weil sie nicht sorgfältig gekümmert wurden, sind sie im Moment in den Notstand geraten. Daher ist die Vermutung groß, dass wegen den Naturkatastrophentechnischen und eher wegen der absichtlichen Provokation das Wasserreservoir zusammenbrechen kann. Als Folge der bemerkten Gründe ist das Wasserreservoir Sarsang für Aserbaidschan eine große Gefahrquelle geworden und zwar diese Gefahr bekommt im Laufe der Zeit noch realeren Charakter.

 

Die Wahrscheinlichkeit der Entstehung eines Unfalls ist groß, der in jedem Augenblick von der Provokation, technogenischen oder Naturkatastrophen verursacht werden kann. Neben der ökologischen Krise und der Vernichtung der biologischen Vielfältigkeit kann es wahrscheinlich massive Zerstörung der 400000 von der Zivilbevölkerung, die in den unbesetzten Aserbaidschanischen Regionen auf der Ebene besiedelt sind, und Wiederentstehung einer humanitären Krise in der Region verursachen. Deswegen ist das Leben dieser Bevölkerung wegen der entstandenen Situation im Wasserreservoir Sarsang ständig unter der Gefahr. Sie sind Geisel dieser gefährlichen Situation geworden.

 

Von anderer Seite, der aggressive Staat lässt das Wasser im Winter aus dem Wasserreservoir Sarsang infolgedessen bleiben die Ländereien unter dem Wasser, die Straßen werden zusammengebrochen, gibt es Überschwemmungen. Wenn die Menschen Wasser brauchen, zum Beispiel im Sommer, im Gegenteil, verhindern sie das Wasser. Als Ergebnis hat die Aserbaidschanische Wirtschaft, ebenfalls die Landwirtschaft im Laufe der Besetzungsjahre schwere Schäden gehabt, die Grünen wurden getrocknet und vernichtet, in der biologischen Struktur der Erde haben irreversible Prozesse aufgetreten und in der Region ist eine ernsthafte Umweltbelastung aufgetaucht.

 

Das Ziel des von HVBGEA durchzuführenden Projekts im Rahmen der Bemerkten besteht daraus, von dem Zustand des Wasserreservoirs Sarsang, über den Stand der von ihm zu verursachenden Katastrophe und ökologischen Krise nicht nur die Aserbaidschanische Gesellschaft, sondern auch die Weltgemeinschaft zu informieren, in den internationalen Organisationen zur Verabschiedung der entsprechenden Dokumente zu erreichen, ein Paket von Maßnahmen zur Verhinderung der ökologischen Krise und möglichen humanitären Katastrophe vorzubereiten, usw.

 

Ich bin ein Mitglied der aserbaidschanischen Delegation bei der Parlamentarischen Versammlung des Europäischen Rates. Obwohl bis jetzt zweimal von den Mitgliedern von PACE in Übereinstimmung mit der Geschäftsordnungder Entwurf des Dokuments in Bezug auf die Besetzung der Aserbaidschanischen Gebiete eingereicht wurde, leider, hat das Präsidium verhindert, dieses Dokument zu den Diskussionen zu bringen.

 

Angesichts der Schwere des Problems, wurde am 25. Juni durch Unterschriften von den 45 Abgeordneten aus 18 Europäischen Ländern ein neuer Entwurf des Dokuments über das Wasserreservoir Sarsang vorgestellt. Wir hoffen, dass in der nächsten Sitzung des Präsidiums dieser Entwurf des Dokuments das Schicksal von vorigen Projekten nicht erleben wird und dadurch werden die Mitglieder des Präsidiums demonstrieren, dass sie die neue mögliche Tragödie im Raum des Europarates nicht gleichgültig bleiben werden.

 

Zum Schluss möchte ich betonen, dass HVBGEA den Entwurf bezüglich auf das Wasserreservoir Sarsang im Mai 2013 begonnen hat und die Dauer der Umsetzung des Projekts ist 18 Monate.

 

Unter Berücksichtigung der genannten Aspekte, als Präsident von HVBGEA und der Leiter des Projekts, rufe ich die Verwaltung und die Mitglieder von PACE auf, die Ziele dieses Projekts zu unterstützen.

 

Ich hoffe, dass Präsidium von PACE und die Mitglieder des Präsidiums in Richtung der Befreiung des Wasserreservoirs Sarsang von der Besatzung von Armenien mutige Schritte ergreifen werden”.

 

29.08.2013 11:10

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