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“Die Armenier- Frage“ in der Geschichte”

05.03.2013 | 14:30

1362479188_vvvvv  ” Nur unter der Leitung von Andranik kämpften 50 tausend Armenier, die Bürger von Osmanen waren“.

„Die Armenier- Frage“ ist immer im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit von Historiker, besonders Westlichen Forscher. Um diese unbeantworteten Fragen zum Ende zu bringen, haben eine Gruppe amerikanische Forscher in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts den Premierminister von der Türkei Turgut Ösal angesprochen, um dabei ihnen behilflich zu sein. Der Minister ließ die geheimen Archive auf die Wissenschaftler aufmachen, um die Frage des Jahrhunderts zu beanworten.

Nach der Liste, die zu Anfang des 20. Jahrhunderts gehört, wird es bekannt, dass von der damaligen armenischen Gemeinde 29 Armenier im Osmanischen Reich den höchsten Titel- den Titel „Pascha“ getragen haben. Ebenso haben 22 armenische Minister, 33 Mitglieder des Parlaments, 7 armenischer Botschafter und 11 Armenier als Konsul oder Generalkonsul im Osmanischen Reich vertreten. Unter den Ministerpositionen, die von Armeniern besetzt wurden, waren die herrschenden Positionen wie Außenminister, Finanz-, Handel- und Kommunikationsminister (Post). Im Jahre 1913 bestzte die Position des Außenministers vom Osmanischen Reich Gabriel Noradugjan. Im Osmanischen Reich waren durchschnittlich 20-30% der hochrangigen Beämtern Armenier. Man soll darauf hinweisen, dass  nach der Volkszählung der Bevölkerung 1914 im Osmanischen Reich über 5% (1,294 Millionen) Armenier waren.

Armenier und viele westliche Historiker versuchen, die Weltgemeinschaft zu überzeugen, dass die Armenier im Osmanischen Reich auf der staatlichen Ebene gedrängt, beraubt und getötet worden waren. Von ihren Worten kommt es, dass die Armenier die anderen Armenier gefolgt haben, weil nach den Nummern und Fakten wird es herausgefunden, dass die wichtigen Positionen im Osmanischen Reich von den Armeniern besetzt wurden. Kehrend zu den Fakten zurück, bringen wir die folgenden Fakten aus der Forschung in diesem Bereich:

– Aus den Worten von Aram Turabian, Leiter des armenischen Einbrecher-Bandes am 5. August 1914:

„…Osmanische Türken haben Mobilisierung erklärt, aber wir werden zum Kampf gegen unsere zweite Heimat Frankreich nicht gehen, gegen Russland sowieso nicht (in dieser Zeit haben Frankreich und Russland als Mitglieder von Antanta gegen Osmanisches Reich gekämpft- Autor).Ich rufe Sie auf, sich in der französischen Legion einzuschreiben.“An demselben Tag wurden mehr als 400 Personen in der französischen Legion eingeschrieben.

–           Nach Archivmaterialien haben die armenischen Einwohner der Provinz Zejtun als Protest gegen die Aushebung der Türken gegen das Osmanische Reich einen Aufstand gemacht. Im Februar 1915 hat die Regierung die Truppen aus Maram zu dieser Region geschickt. Diese Ereignisse passierten im Zeitraum, wenn das Osmanischen Reich an vier Fronten Krieg hatte (Im Kaukasus, Balkanen, Westen und Osten).

–          In anderem Brief schrieb der Botschafter William Langer: “…die armenischen Politiker, Offiziere, Soldaten haben begonnen, auf die massive Weise zu flüchten. Die Soldaten und Offiziere der dritten Armee unter der Leitung von Garo Pastirmaca, Abgeordnete aus Arzurum sind auf die russische Seite hinübergegangen. Sie haben die Dörfer Merkechu, Ischtucu, Baschgala, Saray, Bayazid verbrannt und die Einwohner umgebracht. Die armenischen bewaffneten Gruppen unter der Leitung von Aram und Vartan haben Van erobert und dort ein Hauptquartier gebildet und den Russen abgegeben…”

–          Muss man bemerken, bei Paris Friedenskonferenzschrieb der Leiter der armenischen Delegation Bogos Nübar Paschagestehend den Fakt, dass es gegen Osmanisches Reich über 150000 armenische Bewaffnetengebe: “…genau diese Handlung der Armenier hat es dazu gebracht, dass die Verhalten der Türken gegenüber Armenier verschlimmert wurden. Er bemerkt mehrmals, dass es nur unter der Leitung von Andranik 50000 türkische Armenier gekämpft hätten und sagt, dass all dies gewesen sei, um als Verbündeter der Entente mit der Hilfe von Russland und Europa die Unabhängigkeit der Armenier zu erreichen.

–          Betrachtend die massiven Hinübergehen der Armenier in der Frontregion zur russischen Seite entscheidet sich die Osmanische Regierung, sie in die Hilfegruppen zu liefern. Aber weil es keine bedeutende Ergebnisse gegeben habe, würde es entschieden, die Armenier aus den Frontgebieten auszusiedeln. Am 26. Mai 1915 hat Anvar Pascha (Oberbefehlshaber) zu Talat Pascha (Minister der inneren Angelegenheiten) mit folgenden Maßnahmen beauftragt:

  1. In neuen Wohnsiedlungen muss die Anzahl der armenischen Einwohner nicht merh als 10 % sein.
  2. In den armenischen Dörfern muss die Zahl der Häuser nicht über 50 sein.
  3. Die Armenier, die umgezogen sind, müssen ihre Wohnorte nicht ändern.

Das Ziel solcher Maßnahmen ist klar, den Armenischen Rebellen keine Möglichkeit geben, zusammenzukommen.Bei der Umsiedlung wurden die Verantwortlichen sonderlich mit der Sicherung der Armenier und der Unverletzlichkeit ihres Eigentums beauftragt. Aus der Verordnung von Anvar Pascha sieht man, dass es hier um die mögliche Austreibung der armenischen Bevölkerung gar nicht gegangen wäre.

–          Am 12. Dezember 1918 wurde im Brief desjenigen Bogos Nübar Pascha an den Aussenminister von Frankreich gesagt: „…die Anzahl der Abgeschobenen („1915 Abschiebung“- Autor)ist bis zu 600000-700000. Außerdem ist die genaue Anzahl der in der Wüste Wohnenden uns noch nicht klar…“ Das Original dieses Dokumentswird im Archiv des Auswärtigen Amtes von Frankreich, in Osten-Serien, Armenien, 2. Volum, Folio 47 (rechte und linke Seiten, die im Buchhaltungsbuch gleiche Reihenummer haben) gehalten. Von dieser Tatsache wird herausgefunden, dass ungefähr nach den 1918 Ereignissen lebten im Territorium der Türkei 600000-700000 Armenier und das ist nur deren Zahl, die uns bekannt sind.

Betrachten wir die Fakten. Es ist genau bekannt, dass 1914 bei Volkszählung der Bevölkerung im Osmanischen Reich eine Million 294 Tausend Armenier lebten. Nach dem Krieg lebten 123 Tausend Armenier in der Türkei. Die Anzahl der Armenier, die nach Russland umgezogen sind, war 420 Tausend und die nach Europa und in die Westlichen Länder umgezogen sind, war 455 Tausend. Von diesen Fakten sieht man, dass beim Krieg etwa 302 Tausend Armenier umgebracht worden sind. Das muss man berücksichtigen, dass diese Zahl auch die Anzahl der Armenier, die in den Kriegsjahren an Krankheiten, Hunger und an den unerträglichen Bedingungen und an anderen Gründen gestorben sind, einschließt. Außerdem müssen wir nicht vergessen, dass nur in Anatolien 2,5 Millionen Muslime umgebracht worden sind.

Wir begegnen einen interessanten Artikel in der Zeitschrift „New York Times“ über die armenisch-türkische Verhältnisse während des Ersten Weltkrieges. Erklärend die realen Ereignisse der Zeit, stellt er den Lesern eine interessante Frage an: „Stellen wir uns vor, wir (USA) führen mit Mexika einen Krieg,an die Grenze wird eine Truppe geschickt, um die Angriffe des Gegners zu verhindern und unerwartend gehen die Schwarzen von unserer Armee zur Gegnerseite hinüber und die Reste schneiden die Kommunikationslinien an der Hinterfront ab und verhindern uns. In solcher schwierigen Situation, wie würden wir die Schwarzen bestrafen??? Und man muss es berücksichtigen, dass im Vergleich zu unseren Schwarzen hatten die Armenier gleiche Rechte wie die Türken“.

Obwohl die armenischen bewaffneten Gruppen während der Geschichtehäufig- 1905-1906, 1918-1920, 1948-1953, 1988-1953 gegen die aserbaidschanischen Zivilisten Völkermorde und Abschiebungen begangen haben, werden diese Fakten aus irgendeinem Grund nirgendwo diskutiert und anerkannt.Nach den Dokumenten der Außerordentlichen Untersuchungskommission der Regierung von der Demokratischen Republik Aserbaidschan wurden bei den 1918 Ereignissennur in Schamachi 58 Dörfer und 8000 Zivilisten, in Guba 122 Dörfer und 16000 Zivilisten von den Armeniern vernichtet. Solche Brutalitäten wurden in anderen Regionen von Aserbaidschan- Baku, Göjtschaj, Karabach, Sängesur, Iräwan, Nachitschewan, Länkeran mit sonderlichen Grausamkeiten fortgesetzt. Nach diesen Dokumenten wurden bei den 1918 Ereignissen in Aserbaidschan ungefähr 2 Millionen Zivilisten umgebracht.In der letzten Aggression von Armeniern wurden ihre Brutalitäten an Zivilisten wieder fortgesetzt. Also die schwarzen Seiten wie Khodschali, Garadaghli, Malibejli, Aghdaban usw. sind von Armeniern in die Geschichte von Aserbaidschan und der Welt geschrieben worden. Dennoch hat die Weltgemeinschaft keines von diesen Ereignissen auf der entsprechenden Ebene nicht ausgewertet. Als Beispiel erinnern wir, die in der Welt als Völkermord anerkannten Ereignisse wie Khatin (Weißrussland, 149 wurden umgebracht), Lidice (in der Tschechischen Republik, 172 wurden umgebracht), Songmi (im Süden von Vietnam, ungefähr 500 wurden umgebracht) sind sowohl nach dem Maßstab, als auch nach der Grausamkeit mit Khodschali (613 Personen wurden umgebracht) zu vergleichen. Aber die Khodschali Ereignisse wurden ausreichend nicht bewertet.

Obwohl die von dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verabschiedeten 822.(30. April 1993), 853.(29. Juli 1993),874.(14. Oktober 1993), 884.(12. November 1993)Resolutionen einfordern, diearmenischen Streitkräfte aus den besetzten Territorien von Aserbaidschan absofort, vollständig und unbedingt abzuziehen, gibt man auf diese Resolutionen keine Acht. Die Aserbaidschanischen Gebiete werden unter der Besetzung gehalten. Im Gegenzug versucht Aserbaidschan diesen Konflikt friedlich beizulegen, aber wenn es nötig sei, sind wir im Stande unsere territoriale Integrität durch den Krieg wierderherzustellen.

  Däjanät Musayev

  Doktor der Phylosophie und Geschichtenwissenschaften

   Lehrer des Lehrstuhls „Methodik der Geschichte und Vermittlung der Türkischen und Osteuropäsichen Völker“ an der Aserbaidschanischen Staatlichen Pädagogischen Universität

 

Literaturverzeichnis:  

  1.    Жорж де Малевил. Армянская трагедия 1915 года. 1990
  2.     Кямуран Гюрюн. Армянское досье. 1993
  3.    Мехмет Перинчек, Армянский вопрос (в 120 документах из российских государственных архивов). 2011
  4.     Эмиль Агаев «Армянский геноцид». 1992
  5.     Meherram Zulfigarli. 1918 Shamaxi genoside. 2011
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