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Die aserbaidschanische Toleranz hinsichtlich des armenischen Vandalismus

31.03.2014 | 12:05

1396252864_vandalizm-xariciHeute ist Aserbaidschan eines von wenigen Ländern in der Welt, in denen es nebeneinander Moscheen, Kirchen und Synagogen gibt und Angehörige der verschiedenen Glaubensrichtungen auf keinen Fall Diskriminierungen zu befürchten haben. Sogar der Präsident des Europäischen Rates war sichtlich davon beeindruckt, wie in Quba (Aserbaidschan)  in einem Umkreis von nur 150 Meter Moschee, Kirche und Synagoge friedlich nebeneinander existieren.

Das aserbaidschanische Volk unterscheidet sich wegen seiner Toleranz nicht nur vom Nahen Osten, sondern auch von der gesamten Welt. Die einzigartige Erfahrung im Bereich des interreligiösen Dialogs und der Zusammenarbeit Aserbaidschans wurde von ausländischen Politikern, Diplomaten und Beamten internationaler Organisationen in höchsten Tönen positiv bewertet und anerkannt. Ein gutes Beispiel dessen war der historische Besuch des früheren Papstes der römisch-katholischen Kirche, Johannes Paul II., in Aserbaidschan im Mai 2002. Während seines Aufenthaltes in Baku hat der Papst die geschichtliche Tradition der Toleranz besonders gewürdigt. Es ist historisch belegt, dass seinerzeit von dem Römischen Reich verfolgte Christen in Aserbaidschan Zuflucht gefunden haben.

Der aserbaidschanische Staat hat seine besondere Aufmerksamkeit der Restaurierung der historischen und religiösen Denkmäler und dem Neubau von Gebetshäusern gewidmet und diese Arbeiten so weit wie möglich unterstützt. Der interreligiöse Dialog in Aserbaidschan zeigt sich auch hinsichtlich der Berücksichtigung der Restaurierung der zu anderen Glaubensrichtungen gehörenden Monumente und nicht nur derjenigen der islamischen Religion.

Der Bau der katholischen Kirche, der Wiederaufbau und die Sanierung der Kathedrale der russisch-orthodoxen Kirche sowie der katholischen Kirche “Heilige Jungfrau Maria “, die grundlegende Erneuerung des Tempels Kisch, des kulturell-historischen Erbes des kaukasischen Albaniens, die Eröffnung der größten Synagoge der Region für Gläubige in Baku hat nicht nur in Aserbaidschan, sondern auch im Ausland große Resonanz gefunden.

Die Tatsache, dass das aserbaidschanische Volk und der aserbaidschanische Staat einen sensiblen und ernsthaften Umgang mit der Toleranz pflegen, wird nicht nur von dem Respekt vor der Vergangenheit, sondern auch vom Wunsch, eine gesunde Zukunft zu bauen, abgeleitet. In einer Gesellschaft, die die Prinzipien der Toleranz nicht achtet, sind auch ein interkultureller und religiöser Dialog, vor allem der Schutz der sozio-politischen Stabilität sowie deren rasche Entwicklung nicht möglich.

Die permanente Fortsetzung der armenischen Aggression, die Besatzung von rund 20 Prozent des aserbaidschanischen Territoriums, bedeutet infolgedessen für das Leben von mehr als über eine Million unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger als Binnenvertriebene die Zerstörung unserer historischen und religiösen Denkmäler in besetzten Gebieten, nicht nur in Aserbaidschan, auch in der gesamten Region, eine Bedrohung für Frieden und Stabilität, für die Stärkung der Tradition der Toleranz, für die Pflege der interreligiösen Zusammenarbeit.

Im März 1918 haben Armenier 12 000 Aserbaidschaner getötet, darüber hinaus wurden Hunderte von aserbaidschanischen Städten und Dörfern in Ruinen verwandelt, Moscheen, Schulgebäude verbrannt, Kulturdenkmäler zerstört. Sie haben die Cüme-Moschee, Tezepir-Moschee, das Bauwerk „Ismailliya“ mithilfe von Kanonen zerstört. Der Prozess der Vernichtung der aserbaidschanischen Kulturdenkmäler in besetzten Staatsgebieten durch Armenier findet auch heute noch Fortsetzung. In okkupierten Territorien Aserbaidschans sind historische, kulturelle und architektonische Denkmäler verschiedenen Vandalismus-Attacken von Armeniern ausgesetzt. Architekturdenkmäler wurden völlig vernichtet, dass sie nicht mehr zu erkennen sind, oder sie wurden geschändet. All dies widerspricht der Haager „Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten“ von 1954 und dem „Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt“ der UNESCO von 1972. Trotzdem findet die historisch gewachsene Tradition der Toleranz auf der staatlichen Ebene ihre Fortsetzung und gewinnt im Laufe der Zeit eine neue Qualität. Auch heute noch werden in Aserbaidschan religiöse Denkmäler des Volkes, dessen Land eine okkupierte Politik gegenüber unserem Land praktiziert,  geschützt. Dazu gehört die armenische Kirche „Gregor der Erleuchter“ in Baku, die vom Staat geschützt wird.  Es sind Bücher und Manuskripte in armenischer Sprache erhalten. Das letzte Mal wurden in der armenischen Kirche im Jahr 2011 Renovierungsarbeiten durchgeführt. Heute werden Besuche für ausländische Gäste zu dieser Kirche organisiert. Sogar der Patriarch von Moskau und ganz Russland, Kirill und Katholikos aller Armenier, Garegin II, haben im Rahmen ihrer Teilnahme auf dem Weltgipfel religiöser Würdenträger am 26. April 2010 in Baku diese Kirche besucht. Während Armenien seine Vandalismus-Politik gegenüber unseren Denkmälern fortsetzt, wird die armenische Kirche in Aserbaidschan restauriert und auf eine zivilisierte Weise geschützt.

Fuad Huseynzada

 

KarabakhİNFO.com“

31.03.2014 12:05

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