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Die öffentlich-politischen Figuren der Türkei haben ihre Widersprüche geäußert

14.11.2013 | 14:21

1384423437_1383980625_1c95abc29ff21183eaf58d240ea35d34 Es wird unmöglich, das Museum, das in der Hauptstadt der Türkei in Ankara im Gebiet des Bezirks Gisilcahamam in Bezug auf die Khodschali-Tragödie erstellt worden ist, als „Khodschali Völkermordsmuseum“ zu nennen. Der Gouverneur von Ankara hat den Magistrat der Stadt davor gewarnt, dass solche Benennung des Museums diplomatische Probleme verursachen kann.

Magistratschef von Gisilcahamam Coschkun Ünal hat gemeldet, dass sie für die Errichtung dieses Museums schon seit zwei Jahren mit Aserbaidschan Zusammenarbeit macht: „Bis jetzt sind Aserbaidschanische Abgeordneten, Berater vom Präsidenten Ilham Aliyev und geehrter Botschafter gekommen. Der Bau ist fast zu Ende. Wir bereiten ein panoramisches Museum vor. Im Museum werden die Dokumenten und Werken Platz nehmen, die in von armenischen Streitkräften vernichteten Khodschali geschehenen Ereignisse wiederspiegeln. Wir wollen dieses Museum mit einer Absicht eröffnen, damit die Menschheit solche Verbrechen nicht erlebt. Aber wir sollen den Namen des Museums ändern. Gouverneur hat erklärt, dass die Verwendung des Wortes „Völkermord“ gesetzlich unmöglich ist und es diplomatische Probleme schaffen kann. Als Folge entstand der Bedarf den Namen des Museums zu ändern. „Massaker-Museum“ oder ein anderer Name könnte es sein, die ganze Welt weiß, was in Khodschali passiert ist“.

 

„Im Moment gibt es kein privates Museum mit dem Namen „Museum Khodschali-Völkermord“ am Ministerium für Kultur und Tourismus. Die Magistrate müssen die Abteilung des Gouverneurs von Ankara für Kultur und Museen offiziell anwenden, um privates Museum zu eröffnen“. Das hat der Offizielle der Museen-Abteilung des Gouverneurs von Ankara Önder Cakir gesagt, als er über die Anordnung des Gouverneurs bezüglich auf „das Museum Khodschali-Völkermord“, das im Gebiet von Gisilcahamam zur Khodschali Tragödie erstellt wurde, gesprochen hatte.

 

Ö. Cakir hat gesagt, dass im Bezirk Gisilcahamam ein Museum mit diesem Namen geöffnet worden sein kann, allerdings hat die Funktion des Museums keine Formalität bekommen: „Im Moment gibt es etwa 40 offizielle Museen an unserem Ministerium. Doch gibt es in dieser Liste kein Museum mit diesem Namen. Um privaten Status zu bekommen und offiziell zu arbeiten, soll der Magistrat an uns anwenden. Bis heute gibt es keine offizielle Anfrage. Um privaten Museum-Status zu bekommen, soll man offiziell schriftlich bei der regionalen Kultur und Tourismus- Direktion von Ankara anwenden. Innerhalb des Magistrats kann etwas getan werden, davon habe ich keine Ahnung. Allerdings von dem Magistrat Gisilcaham gab es keine solche Anfrage“.

 

KarabakhINFO.com internationale elektronische Zeitschrift hat bezüglich auf dieses Thema die Meinungen der bekannten öffentlich-politischen Figuren der Türkei erfahren.

 

Die öffentlich-politischen Figuren der Türkei haben ihre Widersprüche geäußertDer Abgeordnete der Partei der Nationalistischen Bewegung aus Izmir Ahmet Kenan Tanrikulu hat in seiner Aussage gesagt, dass trotz der Entscheidung des Ankara Zivilamtes das türkische Volk dieses Museum unter diesem Namen besuchen wird: “Der Magistrat Gisilcahamam, der von der Partei der Nationalistischen Bewegung ist, hat sich entschieden, die durch die Unterstützung der Aserbaidschanischen Regierung als Park angefangene Angelegenheit ins Museum zu wechseln. Die Eröffnung des “Museums Khodschali Völkermord” wurde für den 22 Jahrestag des Völkermrdes betrachtet. Trotz der politischen  Entscheidung des vorhandenen Zivilamtes bezüglich auf die Änderung des Namen des Museums, wird unsere Nation diesen Park mit diesem Namen kennen und besuchen. Wie wir am jeden Jahrestag des Khodschali Völkermordes daran erinnern, wird dieser Schmerz überall erwähnt und niemals wird es vergessen werden”.

 

CDie öffentlich-politischen Figuren der Türkei haben ihre Widersprüche geäußerthef von Kaukasus Strategischen Untersuchungszentrums, das in Ankara funktioniert,Hassan Oktay hat in seiner Aussage geäußert, statt einen Kampf ohne Ergebnis in der Politik von Ankara zu beginnen, wird es in Kauf genommen, noch besseren und unterschiedlicheren Ausweg zu finden: “Um das armenische Problem im kommenden Jahr 2015 ruhig zu beseitigen, einen weicheren Weg geplant und  daher hat beschlossen, die Schwere des Problems in dieser Region zu reduzieren. Darüber können viele Meinungen gesagt werden. Allerdings soll man manchmal die Spannung reduzieren. Statt einen Kampf ohne Ergebnis in der Politik von Ankara zu beginnen, wird es in Kauf genommen, noch besseren und unterschiedlicheren Ausweg zu finden. Beim  Armenisch-Aserbaidschanischen Konflikt hat die Türkei immer Aserbaidschan unterstützt und wird weiterhin unterstützen”.

 

Die öffentlich-politischen Figuren der Türkei haben ihre Widersprüche geäußertChef des Rumeli-Balkan Strategischen Untersuchungszentrums (RUBASAM), Rechtsanwalt Özcan Pehlivanoghlu hat in seiner Aussage gesagt, dass es noch wichtiger ist, was die Türkei-Türken und türkischen Nationalisten denken, nicht AKP: “Während die Armenier sich auf den 100. Jahrestag des sogenannten Völkermords vorbereiten, wird irgendwelche Vorbereitung der Türkei nicht ersehen. Das Berg-Karabach-Problem ist wie für Aserbaidschan auch für die Türkei, aufgrund der Ansprüche auf sogenannten Völkermord eine sehr wichtige Sache. Die Türkei- Türken und türkischen Nationalisten sind gegen alle Eröffnungen, die für die Türkische Welt und Türkische Nation negative Folgen bringen würden. Dieses Museum wurde von dem Magistrat der MHP aktualisiert. Doch hat der Gouverneur aus AKP es abgesagt. Trotzdem soll ich sagen, dass es mehr wichtig ist, was die Türkei-Türken und türkischen Nationalisten denken, nicht AKP. Aber falls die Unehrlichkeit von AKP nicht erläutert wird, gibt es keinen Zweifel, dass bei der Armenier-Frage nicht nur Aserbaidschan, sondern auch die Türkei, im Allgemeinen die türkische Nation große Schwierigkeiten erleben werden. Deswegen ist es genug zu sehen, was AKP in der Türkei gegen die türkische Nation macht…“

 

Die öffentlich-politischen Figuren der Türkei haben ihre Widersprüche geäußertChef der Föderation der Verbände der Krim-Tataren, die in Ankara tätig ist, Ünver Sel hat in seiner Aussage geäußert, dass er wegen dieses Schrittes der Regierung bedauert. “Sehr Schade, dass die Weltanschau der Außenpolitik der Türkei so ist. Sehr Schade zu dieser Regierung”- hat der Chef der Föderation gesagt.

 

Als internationale elektronische Zeitschrift “KarabakhINFO.com” werden wir dieses Thema auf der Tagung halten und um die Berechtigkeit wiederherzustellen, werden wir nötige Schritte ergreifen.

 

 

 

 

 

Seymur Hassanli

 

“KarabakhINFO.com”

 

14.11.2013 14:21

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