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Die Türkei-Armenien-Beziehungen

01.10.2013 | 17:24

1380633737_1Wie allgemein bekannt ist, am 25. März 2007 ist der Führer der Republikanischen Partei von Armenien und der armenischen Premierminister Andranik Markaryan an Herzinsuffizienz gestorben. In diesem Fall kam Sersch Sarkisian, der damals Verteidigungsminister war, auf die Führung der Republikanischen Partei und konnte seine Chance erhöhen, Staatsoberhaupt zu werden.

Obwohl beim Parlamentswahlen am 12. Mai 2007 in Armenien die Republikanische Partei 23, 5% der Stimmen und 40 der 131 Parlaments-Mandat gewinnen konnte, keiner Partei hat es gelungen, die Mehrheit der Stimmen allein zu erreichen. Aus diesem Grund begann die Koalitionsregierung, die von der Republikanischen Partei, der Partei des Rechts und der Rechtsstaatlichkeit und der Partei Daschnaksutyun organisiert wurde, unter der Führung von Sersch Sarkisian ab 21. April 2008 ihre Tätigkeit. Muss man bemerken, dass wie Kotscharjan auch Sarkisian Armenier aus Karabach ist und in den 80-90 er Jahren am Krieg um Karabach aktiv teilgenommen hat.

Sarkisian, der ein enger Freund von Kotscharian ist, erregt Aufmerksamkeit auf die Ähnlichkeit der Einstellung zu Karabach und den türkisch-armenischen Beziehungen mit ihm. Sarkisian diente in der Post als Premierminister und dann teilte er mit, dass er an den Präsidentschaftswahlen teilnehmen will, es wurde in der politischen Arena nicht eindeutig gesehen. Im Jahr 2007, während des Besuchs des türkischen Präsidenten Abdullah Gül in Aserbaidschan bei einem Treffen mit Präsident Ilham Aliyev wurde die Notwendigkeit der Annäherung zwischen den türkischen und aserbaidschanischen Diaspora und den Verhandlungen für eine friedliche und gerechte Beilegung des Karabach-Konflikts ein Gegenstand der Diskussion. In den Diskussionen haben die Leiter der beiden Länder insbesondere gesprochen, dass als Folge der zerstörerischen Aktivitäten der armenischen Regierung  Armenien außerhalb der größten Projekte in der Region, wie Baku-Tbilisi-Ceyhan-Pipeline und die Baku-Tbilisi-Kars Eisenbahnlinien geblieben ist. Unmittelbar nach dem Ende der Reise wurde am 17.-20. Dezember in Jerewan vom Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten der Republik Armenien eine Konferenz mit dem Titel “Armenien-Türkei-Beziehungen: Probleme und Erwartungen” veranstaltet. In der Konferenz wurden die Ansprüche für die Öffnung der türkisch-armenischen Grenze, die seit langem geschlossen sind und für viele Jahre für den Schadenersatz von der Türkischen Regierung zu Opfern des „Völkermordes“ vorgelegt. Im Jahr 2008 behauptete eine Reihe von türkischen Zeitungen, dass Armenien die Terrororganisation PKK unterstützt. Gemäß diesem Anspruch, falls die Türkei die Gruppen der terroristischen Organisation im Nordirak schlagen wird, wurde es beschlossen, einen Teil der PKK-Organisation in Karabach zu platzieren und die Operationen durch die Unterstützung von Armenien in diesen Gebieten zu leiten.Die Türkei-Armenien-Beziehungen

Am 19. Februar 2008 begann zwischen dem Armeniens Ex – Präsidenten Levon Ter-Petrosyan und dem gegenwärtigen Präsidenten Sersch Sarkisian eine intensive Kampagne für die Präsidentschaft. Obwohl bei den Wahlen Sarkisian gewonnen hatte, hat die Opposition argumentiert, dass die Wahlen nicht legitim waren. Nach den Wahlen haben sich die Unterstützer von Ter-Petrosyan auf die Plätze gedrängt und eine Welle der Proteste hat das Land verschlungen. Beim Erlöschen der Konfrontation durch die Polizei wurden 8 Personen umgebracht.

Als Ergebnis am 9. April begann Sarkisian als Präsident von Armenien seine Aufgaben zu machen und die Ernennung von Tigran Sarkisian als Leiter für die neue Regierung hat im Lande eine Verwirrung verursacht. Man soll bemerken, dass bis Tigran Sarkisian auf diese Post gebracht wurde, arbeitete er als Vorsitzende der Zentralbank von Armenien. Es blieb nicht außerhalb der Aufmersamkeit, dass er keine irgendwelche politische Erfahrung hatte.

 Nach den Präsidentschaftswahlen ist die Politik der neu gebildeten Regierung gegenüber der Türkei unverändert geblieben. Sogar hat das am 24. April in Jerewan durchgeführte Meeting alle Erwartungen verärgert. Trotzdem hat Sarkisian nach kurzer Zeit seinen Kollegen Abdullah Gül im Rahmen der WM 2010 Qualifikation Tour am 6. Juli zum Zuschauen des Fußballspiels zwischen Armenien und der Türkei in Jerewan eingeladen. Eigentlich wollte Sarkisian mit diesem Schritt auf drei Fragen Aufmerksamkeit erregen.

Die Türkei-Armenien-Beziehungen Erstens, als Folge der Spannung bei dem langfristigen Präsidentschaftswahlen – Prozess, zur gleichen Zeit wurde nach den Wahlen die Erschwächung des Widerstandes der Opposition durch Gewalt von der Länder der Welt kritisiert; zweitens, zwei großen internationalen Organisationen haben in Bezug auf sowohl armenische „Völkermord“-Ansprüche, als auch Karabach-Problem Entscheidungen getroffen. Die erste Entscheidung wurde am 14. März in der Generalversammlung der Vereinten Nationen getroffen und es wurde erfordert, dass Armenien aus den von ihnen besetzten Regionen von Aserbaidschan zurückziehen sollte, mehr als eine Million Flüchtlinge zu ihren eigenen Häusern zurückkehren sollten, von der Minsker-Gruppe wurde es auch erfordert, für die Beilegung des Karabach-Konflikts eine Lösung zu finden. Die zweite Ausgabe, die die armenische Regierung beunruhigte, ist die von der Parlamentarischen Versammlung der OSZE verabschiedeten Entscheidungen. In der 17. Tagung der der Parlamentarischen Versammlung der OSZE, die am 29. Juni- 3. Juli in Astana, in der Hauptstadt von Kasachstan stattgefunden hat, wurde beschlossen und in den Dokumenten wurde gemeldet, dass die Vorfälle-angeblicher „Völkermord“ nur auf der Grundlage von Archivalien von Historikern untersucht werden sollten, ein Vorschlag wurde unterstützt, so dass die Ereignisse, die in der Türkei im Jahr 1915 geschehen sind, von einer gemeinsamen Kommision von einer Forschergruppe geforscht werden sollte.

Taleh Dschafarov

 

“KarabakhINFO.com”

01.10.2013 17:24

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