Deutsch

Hätte 20. Januar-Tragödie vermieden werden können?

23.01.2014 | 11:09

1390460661_1390225383_1016542_671895786195847_1627687112_nWährend des vergangenen Jahrhunderts hatten die kaukasischen Völker, die unter der Tyrannei stöhnten, zwei Mal nationale Erwachen. Das Erwachen am Anfang des vergangenen Jahrhunderts war gegen das zaristische Russland, die Bewegung am Ende des Jahrhunderts aber war gegen die Sowjetunion.

Doch all diese nationalen Erwachen der Menschen, die für ihre Freiheit kämpften, waren mit Blut zu Ende. Der 20. Januar Massaker ist in dieser Hinsicht die Praxis des blutigen Terrors, die von der Sowjetunion in Baku durchgeführt ist. Es ist jedoch klar, wenn man sorgfältig objektive und subjektive Gründen des Massakers untersucht, dass dieser Vorfall  nicht passiert sein könnte. Das bedeutet, es wäre möglich, es zu vermeiden. Aber die Leute, die das Volk auf den Platz gerufen hatten, haben keine Anstrengungen in dieser Hinsicht gemacht. Im Gegenteil, wurde es später klar, dass solche Menschen Nummer Eins “Hände” von Moskau in Baku waren.

Abgeordnete Kamila Aliyeva teilte sich in ihrer Aussage zu 1390460899_1390210601_kamile_eliyeva“KarabakhINFO.com” e-Magazin die folgenden Gedanken. Laut K. Aliyeva wurde durch diesen Vorfall in der modernen Geschichte von Aserbaidschan eine der blutigsten Seiten geschrieben:

“Vor 24 Jahren hat die sowjetische Armee gegen das um die Freiheit aufgestandene Aserbaidschanische Volk einen blutigen Terror, Völkermord begangen. In der Zeit könnte man diese blutige Tragödie verhindern”. Nach der Meinung der Abgeordneten stand hinter dieser Tragödie wiederum die armenische Politik: “Diese Geschichte begann Ende der 1980er Jahren. Das Doppelmoral der sowjetischen Führung gab den Armeniern noch einmal Anstoss gegen Aserbaidschan territoriale Ansprüche  zu machen. Der 20. Januar Massaker war der Höhepunkt dieser Ereignisse”. Nach K Aliyeva, obwohl der 20. Januar eine blutige Tragödie sei, sollen wir heute nicht weinen: “Wir müssen stark sein. Weil es Geschichte unserer Heldentat ist. Das sagte unser Lider Haydar Aliyev auch. Die Märtyrer werden nie vergessen werden. Dieses Blut wird nicht auf dem Boden bleiben. Ich hoffe, dass unter der Leitung des Oberbefehlshabers unser Berg-Karabach und sieben umliegende Regionen von der Besatzung befreit werden werden und die Seelen der  Märtyrer werden froh sein. Gott segne alle Märtyrer”.

“Sie ließen das Volk durch die falschen Slogane aufstehen und legten sie unter die Füsse des schweren Geräts des Reiches”

1390460947_1390198225_defaultNach der Meinung des Politologen Zarduscht Alizade, war dieser Vorfall die Zusammenoperation vom Geheimdienst von Moskau mit der Parteimafia und der Agentur der Platzbewegung: “Ich sagte mehrmals, dass das Modell von Tbilisi vermieden sein sollte. Für die Regierung ließen sie das Volk durch falsche Slogane aufstehen und legten es unter die Füsse des schweren Geräts “. Ihm zufolge wollte Moskau die Volksbewegung löschen: “Moskau hatte große Möglichkeiten. Doch unsere Möglichkeiten waren beschränkt. Zum Beispiel, ich war ein hoher Wissenschaftsarbeiter in der Akademie. Ich hatte Möglichkeit meine Meinungen beim Vorstand sagen.

Wenn die Hälfte der Vorstandsmitglieder die Agentur der 70 Jahre herrschenden Partei war, war die andere Hälfte dumm. Ich hatte keine Kraft gegen sie. Stellen Sie sich vor, gegen mich arbeiteten die Regierungen von Moskau und Aserbaidschan und die Unwissenheit des Volkes. Deswegen war es unvermeidlich. Z. Alizade sagte, dass die Führung von ANF das Volk bewusst zum Massaker geführt habe: “Sie wussten warum sie es machten. Sie dachten, dass es ihnen zugunsten wäre und in der Wirklichkeit kamen sie für ein Jahr an die Macht. Doch über das Volk fiel solch ein Stein, dass es sich bis heute nicht gekommen sei. Schauen Sie, die andere Folge ist, dass Karabach besetzt worden ist. Die Menschen wussten die Wahrheiten nicht. Es gab diejenigen, die das Volk aufstehen liessen und lügten. Zwar sie waren die politischen Huligane und Betrüger”.

“Das Aserbaidschanische Volk kam im Blut des 20. Januars zusammen”

 

Politologe Dschümschüd Nuriyev sagte zu “KarabalhİNFO.com, dass1390460946_1390198243_cumshud-nuriyev1Gorbatschov den ethnischen Konflikt auf die politische Lage bringen konnte. Am Anfang der 1990er Jahren gab es in Aserbaidschan Kräfte, die sowohl in Aserbaidschan an die Macht kommen wollten und die die Bestellungen vom Aussland erfüllt hatten. Das zeigte sich auch in den Ereignissen am Anfang des Januars in Baku. Am 13. Januar gab es hier Sabotagen. Dann wurde der Nationale Verteidigungsrat erstellt. Dieser sollten nicht vor das Ereignis sondern  hinter ihm geraten haben. Ausserdem überwindete ihre Eigeninteressen ihre nationalen Interessen. Das heißt wurden diese Menschen dazu gezwungen, die Bestellungen von diesen Menschen zu machen. In Baku war es in allen Fällen nicht möglich den Massaker zu verhindern. Doch ware das Massstab kleiner. Das heißt hier könnte die Anzahl der Gestorbenen nicht 130 sondern mindestens weniger als die Hälfte. Nicht 630 sondern 100 Menschen könnten verletzt worden sein”.

Nuriyev sagte, dass wir als eine Nation unseren Willen vorlegen konnten: “Das Aserbaidschanische Volk sollte irgendwie zusammenkommen und es kam im Blut des 20. Januars zusammen. Leider denke ich, dass wir dieses Blut von Zeit zu Zeit brauchen. Und jetzt muss es in Karabach auch stattfinden, damit dieses Volk noch einmal zusammenkommt.

Ihm zufolge ist das Ereignis 20. Januar mit der nutzlosen Tatigkeit der Aserbaidschanischen Opposition sowie mit dem Mangel an der Führungsfahigkeit in Aserbaidschan verbunden: ” Diese Ereignisse zeigen sich auch heute eindeutig, dass die Aserbaidschanische Opposition hinter dem Volk schleicht. Allerdings war das Aserbaidschanische Volk damals nicht so klug und bewusst war wie heute. Zur gleichen Zeit war es nicht geduldig. Anstatt gegeneinander geduldig zu sein,  sind wir zu den Ereignissen sehr geduldig. Unser gefährlicher Charakter ist dies. Aserbaidschann hat solch einen Verlust wie Karabach aber dazu sind wir geduldig…”

“Die Bewegungsaktivisten könnten Anstrengung zeigen und die 20. Januar Tragödie verhindern”

1390460944_1390198236_qabil-huseynliIn seinem Gesprach mit uns sagte politischer Kommentarier Gabil Hüsseinli, dass in dieser Zeit das Aserbaidschanische Volk aktiv genug war: “Zu Ende der 1980er Jahren machten die Armenier in Karabach Separatismus. Das Volk kapierte sehr gut, dass Moskau direkt Armenier aufhetzt, separatistische Handlungen zu machen. Im Grossen und Ganzen wollte Moskau Aserbaidschan teilen. Deswegen war die nationale Freiheitsbewegung in zwei Richtungen: sowohl zum armenischen Separatismus als auch zu solchen Handlungen von Moskau.”

Laut G. Hüsseinli, aus diesem Grund könnte in Aserbaidschan wegen der Freiheitsbewegung und den Strafmaßnahmen der 20.Januar Vorfall nicht vermeidbar sein:” Das heißt, das Volk war aufgestanden. Das Volk wollte von einer Seite die Souverenität von anderer Seite forderte die separatitische Handlungen von Armeniern zu verhindern. Darüber hinaus wenn es nötig waere um diese Handlungen zu verhindern, wollte es zum Kampf gehen. In solcher Zeit beging Moskau eine der grössten Strafmaßnahmen in der Sowjetunion in ihrer Zeit.

Nach der Meinung des Politologen hätte der 20.Januar Tragödie in diesem Fall nicht stattgefunden, wenn das Volk zu allem Unglück gleichgültig wäre: “Dann hätte der 20. Januar Massaker nicht stattgefunden. Doch das Aserbaidschanische Volk zeigte nicht nur nationale Ehre, sondern durch seinen Kampf um die Freiheit wurde von Vereinten Nationen als Volk des Jahres ausgezeichnet. Deswegen muss man diese Ereignisse als historischer Prozess betrachten. All dies sollten passiert sein”.

Kammervizepräsident  der auswärtigen Angelegenheiten und internationalen Beziehungen der Zentralstelle des Europäischen Haus, ein junger Politikwissenschaftler Ulvi Kazim glaubt, wenn die Aktivisten dieser Bewegung in dieser Zeit vorsichtiger und wachsamer gewesen wären, hätten wir geringere Verluste gehabt: “nur wenn  die derzeitigen Leiter der Bewegung sich  bemühten, könnten sie die 20. Janua-Tragödie verhindern”- fügte er hinzu.

U. Kazimova sagte zu unserem e-Magazin, dass das 20. Januar-1390461005_1390198235_ulvi-kazimEreignis ein Beispiel von der Heldentat unseres Volkes sei: “Die Führer der Sowjetunion haben 1990 einen grandiösen Massakerplan vorbereitet, um die Volksbewegung zu erwürgen, und den Weg zur Abhängigkeit von Aserbaidschan zu schließen. Leiter der Sowjetische Führung, die von M. Gorbatschov geleitet worden war, hat sich entschieden in Baku im stärksten Zentrum der Freiheitsbewegung in der ganzen Sowjetunion im Blut zu erwürgen, um den  Zusammenbruch der Sowjetunion zu verhindern und den Völkern, die ihre Freiheiten forderten, “Unterricht zu geben”. Trotzdem konnte das Reich durch seine blutigen Handlungen die Freiheitsbewegung des Aserbaidschanischen Volkes nicht erwürgen. Das Aserbaidschanische Volk hat von dieser großen Tragödie Unterricht bekommen, noch enger vereinigt, den Weg zur Unabhängigkeit noch kürzer gemacht”.

 

Fuad Hüsseinzade

 

“KarabakhINFO.com”

23.01.2014 11:09

Kommentar schreiben:

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*