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Kriege von ADR um Karabach

13.02.2014 | 17:52

1392299400_1391501819_1616282_10200583588272622_1506777687_nArmenien war schon immer eine Bedrohung für die territoriale Integrität von Aserbaidschan. Seit dem Anfang des letzten Jahrhunderts ergriffen Armenier aserbaidschanische Landesteile und begangen Völkermorde sowohl an Gefangene als auch an zivile Bevölkerung. Dieser Vorgang bestätigt das Leiden der Aserbaidschaner bis heute.

Von dem ersten Tag der Gründung der Demokratischen Republik Aserbaidschans machten die Armenier Gebietsansprüche geltend, und bekamen auch schließlich das aserbaidschanische Khanat Irewan mit Hilfe der sowjetischen Unterstützung als ihr Gebiet. Dagegen wollte die armenische Regierung sich mit dieser einen Region nicht zufrieen geben und stellte weitere Ansprüche bezüglich des Ländereien Zangazur und Berg-Karabach. Berg-Karabach war für Armenier immer ein strategisch wichtiges Gebiet. Trotz Tausender von Opfern gelangte Armenien dieses Gebiet am Ende des vergangenen Jahrhunderts, mit Hilfe ihrer ausländischen Unterstützer zu okkupieren. Doch die ADR konnte, obwohl sie gerade aus dem Joch der Sowjetherrschaft befreit war, diese Gebiete noch in der Hand zu halten. Das wichtigste Ziel der ADR war vom ersten Tag die Gebiete Berg-Karabach und Zangazur zu schützen. Innerhalb von zwei Jahren ergriffen die Armenier unter der Führung von Andronik von Zeit zu Zeit separatistische Aktivitäten in diesen Territorien.

 

Ohne die Rechte der Kriegsführug zu beachten verbrannten sie Dörfer und Gemeinden, folterten Zivilisten und töteten sie meistens auf unmenschlicher Weise. Infolgedessen sind sechszigrausend (60000) Aserbaidschaner aus ihrem Land vertrieben worden. Trotz all dieser grausemen Umständen und inhumanen Verhältnissen war die Regierung der ADR im Stande, die armenischen Separatisten zurückzuschlagen. Wegen den politisch-militärischen Spannungen, die von Tag zu Tag ihre Stärke annahm, rief die Führung der ADR das Generalgouverneursamt von Karabach aus, dessen Hauptstadt Schuscha war und die Gebiete von Zangazur, Schuscha, Dschawanschir und Dschabrail umfasste. Dadurch wurde diese Situation relativ unter Kontrolle genommen. Der Chef des Gouverneursamtes Khosrov Bey Sultanov, spielte bei der Beseitigung des armenischen Separatismus in Berg Karabach und in Zangazur eine große Rolle.

 

Die ehemalige Abgeordnete, Prof. Havva Mammadova schreibt diesbezüglich in ihrem Buch, dass  dank der großartigen organisatorischen Aktivitäten von Khosrov Bey Sultanov die in Berg Karabach lebenden Armenier die freiwillige Entscheidung trafen in dem Rahmen der aserbaidschanischen Grenzen ihre Souveränität zu wahren: “Nachdem K. Sultanov als General-Gouverneur ernannt wurde, setzten die separatistischen Armenier mit Hilfe der armenischen Regierung ihr Vorhaben fort, um das Gebiet Karabach von Aserbaidschan zu trennen und als Teil der armenischen Integrität in ihre Grenzen einzugliedern. Zu Beginn des Junis 1919 griffen die Armenier die Aserbaidschaner und die militärische Einheiten in Schuscha und in den umliegenden Dörfern an. Die Armenier bereiteten sich auf diesen Angriff seit Langem vor.

 

Nach ihrer Meinung konnte Aserbaidschan 1918-1920 durch die Hilfe eigener Streitkräfte die Aggression von Armenien erfolgreich verhindern: “
Das Studie des erlernten Zeitraums zeigt, dass als Folge der entschlossenen Politik der nationalen Regierung innerhalb des Landes sowie im Ausland 1918-1920 der armenische Terrorismus in Berg Karabach überwunden war. Deshalb ist das Erlernen der Politik und Erfahrung der ADR-Regierung für den Schutz unserer Grenzen und ursprünglichen Landesteile für unser heutiges  Leben noch bedeutender”. Die ADR-Regierung hat bis zum Ende ihrer Leistung den Kampf um Karabach nicht aufgehört. Zwar wurden die ganzen Streitkräfte von ADR während der 27. April Invasion an der Front in Karabach mobilisiert. Es scheint so , dass es noch einer der Pläne von Russen gewesen sei, um die Nationale Regierung ohne irgendwelche  Schüsse von den russischen Soldaten zusammenzubrechen und ohne Hindernis Baku einzutreten.
Allerdings hat die ADR in allen Fällen Karabach geschützt und bis zum Ende verteidigt. Im Großen und Ganzen hatte die nationale Regierung in dieselben Jahren ein paar große militärische Erfolge, darunter waren die Kämpfe um Karabach am letzten. Oberst Israfil Bey Israfilbeyov, der an den 1920-Kämpfen in Karabach beteiligt hatte, erinnert sich an diese Tage so: “Am 22. März 1920 an der Nacht des Feiertags Nowrus stiegen die in berglichen Orten von Karabach lebenden Armenier an und ergriffen “den Übergang Askeran”. Aus diesem Grund wurde an die Front Asgaran (General-F.H.) unter dem Kommando von Habib Bey Salimow eine starke Armee versandt. Am 3. April hat die Aserbaidschanische Armee an Armenier überfallen. Welcher Aserbaidschaner erinnert sich nicht an diesen fröhlichen Tag?! Siege, Disziplin und Moral der Armee war unbeschreiblich außergewöhnlich. Die Außenwelt war erstaunt, wie wir innerhalb kurzer Zeit ohne Ausrüstung mit solch einer regelmäßigen Organisation eine Militärmacht ertsellt hätten. Die meisten Einwohner weinten vor Begeisterung. Das war der herrlichste und ehrenhafteste Tag von Aserbaidschan”.

 

Forscher unserer Militärgeschichte, Journalist und Publizist Schamistan Nazirli hat in seinem Buch über den Schutz von Karabach von der ADR interessante Fakten offenbart. Der Autor stellt in seinem Buch fest, dass die Aggression der grausamen Daschnaken während der schrecklichen März-Tage 1920 jeden Soldaten der Aserbaidschanischen nationalen Armee für die Existenz unabhängiges Aserbaidschans bewaffnet. Nach ihm, der wichtigste Beitrag zum Schutz von Karabach hat General Habib Bey Salimov geleistet: “Weil am 22. März 1920- am Feiertag Novrus die Daschnaken den “Übergang Askeran” abgesperrt, um den berglichen Teil von Karabach aus Aserbaidschan zu trennen. Die Rebellen waren mit Kanonen und Maschinengewehr bewaffnet. Sie wurden vom aus Irewan gekommenen General Dro Kanajan geleitet. Sie wollten Schuscha ergreifen und nach Tartar gehen. Da entstand eine sehr große Gefahr. Deswegen wird für die Front in Askeran noch stärkere Kraft zugegeben. Verteidigungsminister Samad Bey Mehmandarov gibt zu Habib Bey Salimov sechs Regiments, um Karabach zurückzuergreifen. Am 3. April beginnt unter der Leitung von Habib Bey Salimov Kampf auf Leben und Tod. Der Kampf dauert 12 Tage, Gegnerseite wird zerschlagen und schließlich trittt die Armee der Republik Schuscha und Khankendi ein. Sogar kommt der Verteidigungsminister S. Mehmandarov an die Front und vor Soldaten hält eine Rede und gratuliert ihnen und sagte, dass er in vielen Kämpfen an der Deutschen Front gewesen sei, doch habe er kaum solche heldenhafte Soldate gesehen. “Mit eurem Leben habt ihr die Ehre der jungen Aserbaidschanischen Armee geschützt! Die dritte Artillerie-Batterie hat den Generalen wie Toller Gasar vernichtet, seine Reiter verstreut, und ließ zum ersten Mal die Fahne von Aserbaidschan in Karabach flattern. ” sagte er. General Habib Bey Salimow, Javad Schikhlinski haben den Armeniern Unterricht gegeben wurden. Wenn es sie nicht gegeben hätte, könnten wir Karabach tausend Prozent verloren haben. Dank dieser Generale konnten wir diese Landesteile behalten”.

 

 

Fuad Husseinzade

 

“KarabakhINFO.com”

 

 

 

Literaturverzeichnis:

 

Mammadova H., “Die politische Lage in Berg-Karabach während der Aserbaidschanischen Nationalen Republik: Verstärkung des armenischen Terrorismus” (1918-1920). Baku 2006

Mammadzade M. “Aserbaidschanische Nationale Bewegung”, Baku-1992

Nasirli S. “1920-Kämpfe um Karabach”, Baku-2009

 

13.02.2014 17:52

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